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patrick mohr music

Berlin, Germany

patrick mohr music

Dass Mode und Musik Organellen der Gleichen popkulturellen Zelle sind, ist bekannt. Egal wie exaltiert oder abgerissen der Look auch sein mag, ob bei Hippie Hendrix, Androgyn Bowie oder Punk-Ikone Johnny Rotten; spätestens seit Erfindung des Rock’n Roll gilt Mode immer auch als verstofflichtes Abbild des jeweiligen Sounds.

Entsprechend durchlässig war auch immer schon die Membran zwischen den Gestaltern der beiden Kunstformen. Jeder Musiker war immer auch bestrebt, sich visuell zu erfinden. Und es dürfte wohl keinen Designer weltweit geben, der sich beim Schneidern nicht von Musik beeinflussen lässt.

Die wenigsten Künstler schaffen es jedoch, beide Disziplinen professionell auf sich zu vereinen. Eine Ausnahme dürfte in Kürze Patrick Mohr bilden. Der 1980 in Mainz geborene Esmod Absolvent erarbeitete sich innerhalb kürzester Zeit den Ruf eines Ausnahmekreativen, aber auch Enfant Terribles der Modewelt. Wagt er es doch immer wieder, am Glanzlack des Business zu kratzen. Beispielhaft sind seine Runway-Shows auf der Berlin Fashion Week. Anstelle von Top-Models schickt er Menschen vom Rande der Gesellschaft über den Laufsteg. Transsexuelle und Obdachlose ebenso wie Porno-Sternchen und gehandicapte Personen.

Eine Provokation nicht mit dem Ziel der Verkaufsförderung. Vielmehr treibt Mohr seit Anbeginn seines Schaffens eine Mission: Dem Streben nach einer toleranten Gesellschaft ohne Ausgrenzung, ohne Abwertung, ohne Klassen. Diesem Ideal ordnet er sein gesamtes Leben und modisches Wirken unter. So sind auch seine von ihm als „Sophisticated Streetwear“ bezeichneten Kreationen tragbar und Unisex angelegt. Und welche Musik transportierte die Haltung besser, als elektronische Tanzmusik? Jenes rituelle Feiern das es wie keine andere schafft, arm und reich, schwarz und weiß, schwul und hetero zu vereinen?

Ursprung des jetzt in „patrick mohr music“ mündenden Brands war eine Begegnung mit DJ Hell. Ebenso wie Mohr in Oberbayern aufgewachsen, fanden die beiden Wahlberliner 2010 zusammen - und die persönliche Chemie stimmte sofort. DJ Hell war folgend für den musikalischen Teil seiner Runway-Shows verantwortlich und legte auf den After Show-Parties auf. Immer häufiger stieg der Designer selbst mit ein und präsentierte seine Definition innovativer Musik. Die Booking-Anfragen für „patrick mohr music“ häuften sich. Für den Visionär zählt dabei vor allem das meditative Moment. Entweder mit dem Ziel der absoluten Entspannung oder als Schlüssel zur Bewusstseinseinöffnung sowie Quelle neuer Energie. Grundsätzlich gilt: Ohne Klang keine modische Kreation. Entsprechend reicht sein Interesse von modernen Komponisten wie Lodovico Einaudi bis zu Meistern des abstrakten Technofachs wie Maceo Plex, Steve Bug, Dominik Eulberg oder den Dusty Kids.

Das Projekt „patrick mohr music“ wird genau diese Passion für repetitive Rhythmen und mysthischen Klängen spiegeln. Das erste Mixalbum ist bereits in Arbeit. Eine emotionale Reise mit Eigen- und Fremdproduktion, harten Wellen und stillen Inseln. Internationale DJ-Gigs werden folgen. Sehr selektiv in ausgesuchten Clubs zwar, aber ganz der klassenlosen Philosophie folgend, für jedermann zugänglich.

Das nächste Mal ist Patrick Mohr anlässlich seiner globalen Kooperation „Patrick Mohr meets Reebok Classic“ auf der Berlin Fashion Week am 09.07.2014 zu erleben. Zum einen im Solebox, um seine neue, in Kooperation mit Reebok entstandene Sneaker-Kollektion zu präsentieren. Abends dann im Club Prince Charles, um seine Gäste musikalisch zum Tanzen zu animieren mit Acts wie Swizz Beatz.

booking contact (world): diana@provocateur-booking.de

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